Am 25. Juni 2025 versammelten sich rund 150 Mitwirkende, Musiker*innen und Kulturschaffende beim Aktionstag für ein starkes Musikland Niedersachsen (PDF) vor dem Niedersächsischen Landtag, machten Musik und führten Gespräche mit den Landtagsabgeordneten. Für tragfähige Förderung der niedersächsischen Musiklandschaft forderten sie eine Verdopplung der Fördermittel für die Amateurmusik und die freie Szene, die institutionelle Sicherung der Landesjugendensembles und eine nachhaltige Förderung des musikpädagogischen Nachwuchses.
Auch der Landesverband der Freien Klassik-Szene Niedersachsen war vor Ort und organisierte zum Jubiläumsjahr von Ravel einen Boléro-Flashmob als musikalischen Protest, der unter der Leitung von Thorsten Encke mit freischaffenden und angestellten Musiker*innen sowie Studierenden aus verschiedensten niedersächsischen Ensembles stattfand. Mitwirkende Musiker*innen kamen u.a. aus dem Filum Ensemble, Göttinger Symphonieorchester, HMTM Hannover, la festa musicale, musica assoluta, Orchester im Treppenhaus, Percussion UNIT Hannover, Staatstheater Hannover, Strada si Gitarra und Theater Lüneburg.
Eine vielfältige Musiklandschaft braucht verlässliche Strukturen, Finanzierung und politischen Willen. Kürzungen in der fundamentalen Förderung gefährden das Fundament kultureller Bildung, ehrenamtlichen Engagements und künstlerischer Exzellenz in Niedersachsen. Jetzt ist die Zeit zu handeln - gegen Kürzungen und für eine zukunftsfähige Musiklandschaft.
Wir danken allen Mitwirkenden, die geholfen haben, die Bedarfe der Musiklandschaft eindrücklich zu demonstrieren!
Die FAZ hat unter dem Titel "Kahlschlag mit Ansage" ebenfalls den Aktionstag zum Anlass genommen, über die aktuelle Situation in der niedersächsischen Musikförderung zu berichten: Schiller, Selma: Kahlschlag mit Ansage - Niedersachsen ruiniert seine Musiklandschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juni 2025
